Vollkornreis (ca. 50 g je Person)
Osmose*) gefiltertes Wasser
1 Prise Kristall- oder Meersalz
1 Stück Kombu-Alge
Den Vollkornreis sehr gut waschen, denn dieser ist feldfließend, das hat zur Folge, dass Staub- und Erdteilchen während der gesamten Lagerzeit seine Lebensdauer erhalten.
Danach Vollkornreis mit doppelter bis zweieinhalbfacher Menge Wasser aufsetzen. Das gelingt am Besten wenn der Vollkornreis in einem elektrischen Reiskoscher (diese erhalten Sie in den meisten Asia-Shops in allen Landeshauptstädten), bzw. einem Naturgarten-Donabe-Tontopf gegart wird. Steht keines der beiden zur Verfügung, nehmen Sie bitte einen Kochtopf, der mit einem Deckel gut verschließbar ist, sodass sich beim Garen ein kleiner Überdruck aufbauen kann.
Ein Blatt von der Kombu-Alge mit Wasser gut von kleinen Steinen, überschüssigem Meeressalz und winzigen Krebschen etc. reinigen. Meeresalgen aus dem Naturgarten werden sogleich nach dem Fischen in der Sonne getrocknet. Sie werden davor nicht gereinigt, weil sie so länger am Leben bleiben und haltbarer sind. (Ausnahmen Nori). Die gereinigte Kombu dazugeben und eine Prise Kristall- bzw. Meeressalz drüberstreuen. Bei zu viel Salz bleibt der Reis hart, bei zu wenig Salz springt das Korn nicht auf und ist schwerer verdaulich.
Den Kochtopf mit dem Deckel verschließen und alles zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, sogleich die Energiezufuhr reduzieren, sodass es nur mehr simmerlt. Bleiben Sie bitte dabei, bis die Hitze so fein geregelt ist, dass das Kochwasser nur langsam aus dem Topf entweicht. Heben Sie bitte während der ganzen Garzeit nicht den Deckel, ein steter kleiner Überdruck ist wichtig für gutes Gelingen.
Nach ca. 35 – 40 Minuten sollte das gesamte Wasser im Reistopf verbraucht sein. Sie erkennen das daran, dass kein Dampf mehr entweicht.
Nun drehen Sie das Gas vollständig ab. Falls Sie mit Kohlenfeuer oder elektrischer Kochplatte arbeiten, schieben Sie den Topf von der Herdplatte weg. Lassen Sie den Reistopf in geschlossenem Zustand noch ca. 30 Minuten nachgaren.
Erst jetzt den Deckel öffnen und den Reis gut umdrehen, um die in Feuernähe (unten im Topf) befindlichen Reiskörner mit jenen gut zu vermengen, die mehr in Wassernähe waren (oben im Topf) . Jeder Bissen Reis möge beide Energien (Feuer und Wasser) in sich haben.
Elektrische Reiskocher haben die Möglichkeit über die Warmhalteeinrichtung den ganzen Tag über ständig warmen Reis zur Verfügung zu stellen. Haben Sie keinen solchen Kocher und wollen Sie den gleichen Vorteil nützen, dann empfiehlt sich den Reis im Topf und Deckel in einer Kochkiste abzustellen. Eine Kochkiste ist eine mit Isoliermaterial (Decken oder Styropor) ausgelegte verschließbare Kiste in der möglichst ohne Wärmeverlust der Speisen über lange Zeit ohne Energiezufuhr warmgehalten werden können.